2011-03-17
Die Presseschau zur Atomdebatte im Bundestag und der Regierungspolitik der Kanzlerin Angela Merkel
STERN.DE:
"AKW-Debatte im Bundestag: Argumentationschmelze einer Kanzlerin
Noch nie ist ein Regierungschef so vorgeführt worden wie Angela Merkel bei der Debatte um die Atompolitik. Ihre Taktiererei ist ihres Amtseids nicht würdig.
Ein Kommentar von Hans Peter Schütz" mehr »
› http://www.stern.de/politik/deutschland/akw-debatte-im-bundestag-argumentationsschmelze-einer-kanzlerin-1664697.html
Handelsblatt:
"Die Anti-Atom-Kanzlerin verliert die Kontrolle ...
Atom-Debatte, Guttenberg-Abgang, Euro-Dilemma: Die Bundeskanzlerin steht vor großen Problemen. Viele hat sie selbst geschaffen - und kann sie auch nicht mehr eindämmen. Die Merkel-Dämmerung hat begonnen. ... von Gero Brandenburg" Zum Artikel »
› http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/die-kanzlerin-verliert-die-kontrolle-/3953194.html
ZEIT ONLINE:
"Regierungserklärung Die erneuerbare Kanzlerin
In der Atomdebatte präsentiert sich Angela Merkel grüner denn je. Doch gleichzeitig will sie an der Kernkraft festhalten. Der Zickzackkurs erbost die Opposition." Mehr lesen »
› http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/merkel-atom-regierungserklaerung
Handelsblatt:
"Angela Merkel: Die Anti-Atom-Kanzlerin kämpft um ihre Basis
... Merkel kämpft sich zum Rednerpult vor, lächelt, hebt ihren Arm hoch und winkt in die Menge. Etwas zögerlich betritt sie Tribüne, kommt kaum zu Wort bei ihren Anhängern. Doch wo gerade noch Jubelrufe waren, melden sich plötzlich die Gegner zu Wort. „Abschalten, Abschalten“, brüllen sie durch die Stadt halle und heben Transparente in die Luft. Angela Merkel wird offensichtlich nicht nur mit offenen Armen empfangen.
Die Verwirrung um die Abschaltung der Atomkraftwerke ist groß. Erst vorgestern hatte die Bundesregierung beschlossen, sieben Meiler, die 1980 gebaut worden waren, für die Zeit des dreimonatigen Moratoriums vom Netz zu nehmen. Neckarwestheim und Philipsburg in Baden-Württemberg sollen ganz abgeschaltet werden. Viele halten Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und Kanzlerin Angela Merkel einen Schlingerkurs vor.
Vor den Eingängen hatten die Kanzlerin bereits zahlreiche Demonstranten mit Trommeln und Transparenten mit der Aufschrift „Atomkraft nein Danke“ begrüßt. Mehrere Hundert sollen es gewesen sein. Der Kanzlerin wird schnell klar: Ein Spaziergang ist das in Waldshut-Tiengen heute nicht.
„Ich sag gleich was zu Abschalten“, entgegnet sie den Protestlern in der Stadthalle. Doch dann versucht sie... von Nele Hansen" weiter »
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/die-anti-atom-kanzlerin-kaempft-um-ihre-basis/3958860.html
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2011-03-17
AKW-Debatte im Bundestag: "Noch nie ist ein Regierungschef so vorgeführt worden wie Angela Merkel bei ..." | News | Politik | Atompolitik
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2011-03-19
Say no to nuclear power - FUKUSHIMA HEISST: AKWs ENDGÜLTIG ABSCHALTEN! | Politik | Umwelt
http://www.campact.de/:
"In Gedanken sind wir in diesen Stunden bei den Menschen in Japan, die jetzt mit den katastrophalen Folgen des Erdbebens kämpfen.
Kanzlerin Merkel will die AKW-Laufzeitverlängerungen für drei Monate aussetzen, solange sieben Meiler stillstehen lassen und die Sicherheit aller Atomreaktoren überprüfen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es nicht bei unverbindlichen Prüfungen und Zusagen bleibt - sondern endgültig abgeschaltet wird.
Am Samstag wollen wir den Appell als großformatige Anzeigen in bundesweiten Tageszeitungen veröffentlichen - und bis dahin möglichst 250.000 Unterzeichner/innen beisammen haben. Fordern Sie die Kanzlerin auf: AKWs abschalten – und zwar endgültig!"
Zum Appell »
› http://www.campact.de/atom2/sn11/signer
"In Gedanken sind wir in diesen Stunden bei den Menschen in Japan, die jetzt mit den katastrophalen Folgen des Erdbebens kämpfen.
Kanzlerin Merkel will die AKW-Laufzeitverlängerungen für drei Monate aussetzen, solange sieben Meiler stillstehen lassen und die Sicherheit aller Atomreaktoren überprüfen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es nicht bei unverbindlichen Prüfungen und Zusagen bleibt - sondern endgültig abgeschaltet wird.
Am Samstag wollen wir den Appell als großformatige Anzeigen in bundesweiten Tageszeitungen veröffentlichen - und bis dahin möglichst 250.000 Unterzeichner/innen beisammen haben. Fordern Sie die Kanzlerin auf: AKWs abschalten – und zwar endgültig!"
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2011-04-14
RWE-Chef und Industrie warnen vor AKW-Abschaltung | News | Energie | Wirtschaft
http://newsticker.sueddeutsche.de/: 14.04.2011
"Berlin (dpa) - RWE-Chef Jürgen Großmann und die Industrie warnen die Regierung vor unüberlegten Schnellschüssen in der Atomfrage, die in keinem Verhältnis zum Handeln anderer EU-Staaten stünden.
«Es wäre doch eine abstruse Vorstellung, wenn wir hier Kernkraftwerke abschalten, die EU-Standards erfüllen», sagte Großmann der Deutschen Presse-Agentur. Die Bundesregierung solle erst einmal den Stresstest der EU abwarten. Der Chef des Industriekonzerns Linde, Wolfgang Reitzle, sagte, es sei beängstigend, was die Regierung mache. «Das ist überhaupt nicht mehr durchdacht.»
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will an diesem Freitag mit allen Ministerpräsidenten eine rasche Energiewende beraten. Beim Treffen im Kanzleramt soll es um Maßnahmen gehen, wie die Stromnetze und die erneuerbaren Energien rascher ausgebaut werden können. Ein Sechs-Punkte-Programm der Bundesregierung wird aber weitgehend als «alter Wein in neuen Schläuchen» kritisiert. Ein Fünf-Milliarden-Euro-Programm zum Ausbau der Windkraft vor den Küsten war bereits 2010 als Sofortprogramm zur Umsetzung des Energiekonzeptes beschlossen, aber bisher nicht umgesetzt worden. Es soll nun rasch kommen." Lesen Sie mehr …
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› http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1140962
"Berlin (dpa) - RWE-Chef Jürgen Großmann und die Industrie warnen die Regierung vor unüberlegten Schnellschüssen in der Atomfrage, die in keinem Verhältnis zum Handeln anderer EU-Staaten stünden.
«Es wäre doch eine abstruse Vorstellung, wenn wir hier Kernkraftwerke abschalten, die EU-Standards erfüllen», sagte Großmann der Deutschen Presse-Agentur. Die Bundesregierung solle erst einmal den Stresstest der EU abwarten. Der Chef des Industriekonzerns Linde, Wolfgang Reitzle, sagte, es sei beängstigend, was die Regierung mache. «Das ist überhaupt nicht mehr durchdacht.»
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will an diesem Freitag mit allen Ministerpräsidenten eine rasche Energiewende beraten. Beim Treffen im Kanzleramt soll es um Maßnahmen gehen, wie die Stromnetze und die erneuerbaren Energien rascher ausgebaut werden können. Ein Sechs-Punkte-Programm der Bundesregierung wird aber weitgehend als «alter Wein in neuen Schläuchen» kritisiert. Ein Fünf-Milliarden-Euro-Programm zum Ausbau der Windkraft vor den Küsten war bereits 2010 als Sofortprogramm zur Umsetzung des Energiekonzeptes beschlossen, aber bisher nicht umgesetzt worden. Es soll nun rasch kommen." Lesen Sie mehr …
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2011-04-09
Schwarz-Gelb stellt sich bei Atomausstieg auf die Bremse | News | Politik | Atomausstieg
http://www.donaukurier.de/: "09.04.2011 - Berlin (AFP)
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich beim Thema Atomausstieg auf die Bremse gestellt: Führende Politiker von CDU und FDP warnten vor einem besonders von den Grünen geforderten Abschalten der Atomkraftwerke binnen weniger Jahre.
FDP-Generalsekretär Christian Lindner hält einen schnellen Atomausstieg in Deutschland für nicht machbar und will die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke zumindest nicht vollständig zurücknehmen." Lesen Sie mehr …
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› http://www.donaukurier.de/nachrichten/topnews/D-Atom-Energie-Umwelt-Parteien-CDU-FDP-Schwarz-Gelb-stellt-sich-bei-Atomausstieg-auf-die-Bremse;art154776,2403503
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich beim Thema Atomausstieg auf die Bremse gestellt: Führende Politiker von CDU und FDP warnten vor einem besonders von den Grünen geforderten Abschalten der Atomkraftwerke binnen weniger Jahre.
FDP-Generalsekretär Christian Lindner hält einen schnellen Atomausstieg in Deutschland für nicht machbar und will die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke zumindest nicht vollständig zurücknehmen." Lesen Sie mehr …
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2011-04-12
Aktuelle Meldungen von der Nuklear-Katastrophe in Japan | Nuclear accident | Environment | Global News
http://www.global2000.at/: 12. April 2011. 09:05:
Japan hat die Gefahr des Atomstörfalls im Kraftwerk Fukushima auf die höchste Stufe angehoben. Die radioaktive Verseuchung wird voraussichtlich das Ausmaß der Katastrophe von Tschernobyl erreichen.
Einen Monat Fukushima
GLOBAL 2000-Update des Stands in den Reaktoren, Vergleich mit früherer Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
Vor genau einem Monat forderte das schwere Erdbeben vor der japanischen Küste nicht nur tausende Menschenleben, sondern führte auch durch die menschengemachten Katastrophe Atomkraft zur massiven Freisetzung von Radioaktivität. Es kam zur Freisetzung von mehr radioaktivem Jod und Cäsium als durch die Tschernobyl-Katastrophe vor 25 Jahren: Damals kam es 10 Tage lang durch den heftigen Brand des Moderatormaterials Graphit zur unkontrollierten Emission von radioaktiven Stoffen in die Atmosphäre.
Graphitmoderator in Tschernobyl, Kühlung in Fukushima
Nach der Tschernobyl-Katastrophe wurde behauptet, dass in westlichen Leichtwasserreaktoren ein so langer Kontrollverlust mit einer so langen Freisetzung von Radioaktivität unmöglich sei. Durch das Ausdampfen des Wassers würde, so die Theorie, die Kettenreaktion auf der Stelle zum Erliegen kommen. Eine völlige Fehlbehauptung, wie die mittlerweile bereits 30 Tage andauernde Katastrophe gezeigt hat: Um die schmelzenden Brennelemente zu kühlen, muss immer wieder Kühlwasser in die Reaktorkerne eingeleitet werden, dass wiederum in Reaktor 1 die Kernschmelze vorantreibt – ein Teufelskreis. Noch dazu sind nicht wie in Tschernobyl ein Reaktor, sondern gleich vier Reaktoren betroffen, die immer noch in unterschiedlichen Stadien der Havarie radioaktive Substanzen freisetzen.
Sir Peter Ustinov: „Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich.‘“
„Alle Sicherheits-Versprechungen und Endlagerphantasien der Atomingenieure sind offenkundig fehlerhaft, es gibt immer noch den nächsten Störfall, an den sie nicht gedacht haben. Deshalb fordern wir: Aufwachen aus dem atomaren Albtraum – Jetzt Abschalten!“, so Reinhard Uhrig, Anti-Atom-Campaigner von GLOBAL 2000." hier weiterlesen ››
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TAGS: Tschernobyl, Super-GAU
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› http://www.global2000.at/site/de/aktivitaeten/atom/atom16/pressarticle-atom13.htm
News aus Japan »
› http://www.global2000.at/site/de/aktivitaeten/atom/atom16/pressarticle-atom14.htm
Japan hat die Gefahr des Atomstörfalls im Kraftwerk Fukushima auf die höchste Stufe angehoben. Die radioaktive Verseuchung wird voraussichtlich das Ausmaß der Katastrophe von Tschernobyl erreichen.
Einen Monat Fukushima
GLOBAL 2000-Update des Stands in den Reaktoren, Vergleich mit früherer Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
Vor genau einem Monat forderte das schwere Erdbeben vor der japanischen Küste nicht nur tausende Menschenleben, sondern führte auch durch die menschengemachten Katastrophe Atomkraft zur massiven Freisetzung von Radioaktivität. Es kam zur Freisetzung von mehr radioaktivem Jod und Cäsium als durch die Tschernobyl-Katastrophe vor 25 Jahren: Damals kam es 10 Tage lang durch den heftigen Brand des Moderatormaterials Graphit zur unkontrollierten Emission von radioaktiven Stoffen in die Atmosphäre.
Graphitmoderator in Tschernobyl, Kühlung in Fukushima
Nach der Tschernobyl-Katastrophe wurde behauptet, dass in westlichen Leichtwasserreaktoren ein so langer Kontrollverlust mit einer so langen Freisetzung von Radioaktivität unmöglich sei. Durch das Ausdampfen des Wassers würde, so die Theorie, die Kettenreaktion auf der Stelle zum Erliegen kommen. Eine völlige Fehlbehauptung, wie die mittlerweile bereits 30 Tage andauernde Katastrophe gezeigt hat: Um die schmelzenden Brennelemente zu kühlen, muss immer wieder Kühlwasser in die Reaktorkerne eingeleitet werden, dass wiederum in Reaktor 1 die Kernschmelze vorantreibt – ein Teufelskreis. Noch dazu sind nicht wie in Tschernobyl ein Reaktor, sondern gleich vier Reaktoren betroffen, die immer noch in unterschiedlichen Stadien der Havarie radioaktive Substanzen freisetzen.
Sir Peter Ustinov: „Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich.‘“
„Alle Sicherheits-Versprechungen und Endlagerphantasien der Atomingenieure sind offenkundig fehlerhaft, es gibt immer noch den nächsten Störfall, an den sie nicht gedacht haben. Deshalb fordern wir: Aufwachen aus dem atomaren Albtraum – Jetzt Abschalten!“, so Reinhard Uhrig, Anti-Atom-Campaigner von GLOBAL 2000." hier weiterlesen ››
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Standort:
Gelsenkirchen, Deutschland
2011-04-14
Energie und Zukunft: Atom-Moratorium: Stromanbieter EnBW verzichtet auf Klage | NEWS | POLITIK | WIRTSCHAFT
"14.04.2011, 16:53 Uhr - geschrieben von Michael K.
Anders als der Energiekonzern RWE will EnBW nicht gegen das Atom-Moratorium der Bundesregierung
klagen. Damit gibt es endgültig keine einheitliche Front der großen Energiekonzerne mehr. Der
Stromanbieter will damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz leisten, so die
Konzernleitung in einer Mitteilung.
Keine juristischen Schritte gegen Moratorium
Am Mittwoch trafen der Vorstand und der Aufsichtsrat von EnBW die Entscheidung nach eingehenden
Beratungen über die Sachlage. Obwohl man von der Rechtmäßigkeit des Atom-Moratoriums nicht überzeugt sei und dieses auch erhebliche finanzielle Einbußen für den Stromanbieter mit sich bringe, verzichte man auf eine Klage. RWE hatte hingegen unter Hinweis auf die aktienrechtliche Verantwortung gegenüber den Anlegern juristische Schritte für unabdingbar gehalten.
Stromanbieter regt gesellschaftlichen Dialog an
EnBW will mit der Entscheidung auch der gesellschaftlichen Grundstimmung Tribut zollen. Nach Ansicht des Konzerns ist die Akzeptanz in der gesamten Gesellschaft eine Grundvoraussetzung für den Ausbau der Stromnetze und die Art der Stromproduktion. Es bedürfe eines gründlichen Dialogs innerhalb der Bevölkerung über die künftige Energieversorgung, so der Stromanbieter. Unklar ist, ob die Entscheidung von EnBW auch mit den neuen Machtverhältnissen in Baden-Württemberg zu tun hat, wo demnächst ein Ministerpräsident der Grünen das Ruder übernimmt. Durch die Übernahme des Stromkonzerns durch das Bundesland Ende letzten Jahres dürfte die Entscheidung beeinflusst worden sein, vermuten Beobachter."
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Anders als der Energiekonzern RWE will EnBW nicht gegen das Atom-Moratorium der Bundesregierung
klagen. Damit gibt es endgültig keine einheitliche Front der großen Energiekonzerne mehr. Der
Stromanbieter will damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz leisten, so die
Konzernleitung in einer Mitteilung.
Keine juristischen Schritte gegen Moratorium
Am Mittwoch trafen der Vorstand und der Aufsichtsrat von EnBW die Entscheidung nach eingehenden
Beratungen über die Sachlage. Obwohl man von der Rechtmäßigkeit des Atom-Moratoriums nicht überzeugt sei und dieses auch erhebliche finanzielle Einbußen für den Stromanbieter mit sich bringe, verzichte man auf eine Klage. RWE hatte hingegen unter Hinweis auf die aktienrechtliche Verantwortung gegenüber den Anlegern juristische Schritte für unabdingbar gehalten.
Stromanbieter regt gesellschaftlichen Dialog an
EnBW will mit der Entscheidung auch der gesellschaftlichen Grundstimmung Tribut zollen. Nach Ansicht des Konzerns ist die Akzeptanz in der gesamten Gesellschaft eine Grundvoraussetzung für den Ausbau der Stromnetze und die Art der Stromproduktion. Es bedürfe eines gründlichen Dialogs innerhalb der Bevölkerung über die künftige Energieversorgung, so der Stromanbieter. Unklar ist, ob die Entscheidung von EnBW auch mit den neuen Machtverhältnissen in Baden-Württemberg zu tun hat, wo demnächst ein Ministerpräsident der Grünen das Ruder übernimmt. Durch die Übernahme des Stromkonzerns durch das Bundesland Ende letzten Jahres dürfte die Entscheidung beeinflusst worden sein, vermuten Beobachter."
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2011-03-27
Berlin: Anti Atomkraft-Demo Berlin 26.3.2011 | Politik | News Video
Von: videohai02 | Erstellt: 26.03.2011
Berlin 26.3.2011 große anti Atom -Demo auf der Fanmeile Berlin.
Bilder und originale Rede von Michael Sommer gegen die Atomkraft.
Motto :Abschalten aller AKW
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Berlin 26.3.2011 große anti Atom -Demo auf der Fanmeile Berlin.
Bilder und originale Rede von Michael Sommer gegen die Atomkraft.
Motto :Abschalten aller AKW
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