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2011-06-17

IPPNW: Biblis B als Kaltreserve noch im Rennen | Energie & Umwelt | Sicherheit

IPPNW: "Redaktioneller Hinweis

17.06.2011 RWE hat gestern erklärt, das Atomkraftwerk Biblis "nicht mehr zur regulären Stromerzeugung einzusetzen". Damit hat der Atomkonzern lediglich das Vorhaben aufgegeben, den Atommeiler bis zum Inkrafttreten der Atomgesetznovelle nochmals für wenige Wochen ans Netz zu nehmen. 
Keineswegs vom Tisch ist der potenzielle Einsatz von Biblis B als so genannte Kaltreserve, die nicht als "reguläre Stromerzeugung" zu werten ist."
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"IPPNW - Presseinformation vom 16.6.2011
Biblis B: In 15 Minuten zum Super-GAU

IPPNW schlägt wegen extrem gefährlicher Sicherheitslücke Alarm"
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Weblinks »
 › http://www.ippnw.de/presse/presse-2011/artikel/2101ba099e/biblis-b-als-kaltreserve-noch-im-ren.html
 › http://www.ippnw.de/presse/presse-2011/artikel/54ecbab05b/biblis-b-in-15-minuten-zum-super-ga.html

2011-04-20

Landesbischof Fischer ruft Christen zu Protest gegen Atomenergie auf | Aufruf | Ostermarsch

http://www.domradio.de/: "20.04.2011

„Österlicher Aufstand für das Leben“

Ein Vorgeschmack auf die Ostermärsche: Lautstark protestierten Atomkraftgegner vor der RWE- Hauptversammlung für einen sofortigen Atomausstieg. Auch der evangelische Landesbischof Fischer mahnte in seiner Osterbotschaft, Christen müssten Risiken widersprechen, die nicht beherrschbar seien.

Der Landesbischof in Baden, Ulrich Fischer, sprach sich gegen einen „Fortschritt um jeden Preis“ und für einen Ausstieg aus der Kernkraft aus. Die christliche Botschaft von Ostern, der Glaube an Gottes Sieg über den Tod, fordere die Konsequenz, sich gegen von Menschen gemachte Todesrisiken einzusetzen, sagte Fischer am Mittwoch in Karlsruhe. „Gottes Aufstand für das Leben mündet ein in den Aufstand gegen alles, was Leben bedroht“, so der Bischof, der Mitglied der von der Bundesregierung einberufenen Ethikkommission zur Atomenergie ist.

„Österlicher Aufstand für das Leben“
Fischer rief alle Christen dazu auf, den eigenen Lebensstil zu überprüfen und schonender mit Umwelt und Natur umzugehen. Die Auferstehung Jesu an Ostern bezeichnete er als „österlichen Aufstand für das Leben“, der Mut mache, sich in aktuelle gesellschaftliche Debatten einzumischen. Fischer verwies dabei auf die Tradition der Ostermärsche." Weiter zum vollständigen Artikel ...

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 › http://www.domradio.de/aktuell/73001/oesterlicher-aufstand-fuer-das-leben.html

RWE-Chef Großmann verteidigt Atomkurs | Börse | International

https://www.wirtschaftsblatt.at/ › BÖRSE › Börse International:  20.04.2011 | von APA/oli

Keilerei auf der RWE-Hauptversammlung

Während RWE-Boss Jürgen Großmann weiter auf die Atomkraftkarte setzt, stellen sich Kommunale Aktionäre gegen den Pro-Atomkurs des Konzerns und mit Demonstranten kommt es auf der Aktionärsversammlung sogar zu einem Handgemenge.

Zwischen der Führung des deutschen Energiekonzerns RWE und kommunalen Aktionären gibt es einem Bericht zufolge erhebliche Differenzen über den künftigen Kurs des Unternehmens. Auf einem Treffen kommunaler Aktionäre am Dienstag, einen Tag vor der Hauptversammlung, habe sich ein breiter Konsens für einen raschen Atomausstieg abgezeichnet, berichtete "Spiegel Online" am Mittwoch unter Berufung auf einen Sitzungsteilnehmer. Mit ihren Regionalverbänden halten kommunale Aktionäre rund 25 Prozent der RWE-Aktien. Bei der heutigen Aktionärsversammlung kam es indes zu tumultartigen Szenen. [...] ... weiter

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/index.html: 20.04.2011

Tumulte bei der Hauptversammlung
RWE verteidigt Atomkurs gegen Proteste
Der Weg zur Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE führte durch ein Spalier lautstarker Atomkraftgegner. Und auch drinnen gab es Proteste. Als Verfechter der Atomkraft musste sich RWE-Chef Großmann auch die Kritik zahlreicher Anteilseigner gefallen lassen.

Von Jochen Taßler, WDR » Video ... weiter

Quellen »
wirtschaftsblatt.at
 › https://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/rwe-chef-grossmann-verteidigt-atomkurs-468906/index.do
tagesschau.de
 › http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rwehv104.html

2011-04-15

Wegen Fukushima und Moratorium: RWE stellt Mittelfristziele infrage (AF) | Politik | Wirtschaft

http://www.swissinfo.ch/: 15. April 2011

"Wegen Fukushima und Moratorium: RWE stellt Mittelfristziele infrage (AF)

ESSEN (awp international) - RWE-Chef Jürgen Grossmann stellt auch die abgesenkten Gewinnziele seines Konzerns infrage. Wegen Fukushima und des Atom-Moratoriums in Deutschland hätten sich die "Berechnungsgrundlagen und die Gewichtungen in der Branche verschoben", sagte Grossmann der "Börsen-Zeitung" (Freitag). Er kündigte an: "Die Mittelfristziele werden auf den Prüfstand gestellt."

Aktuell sieht RWE nach eigenen Angaben aber keinen Anlass, die Prognose für 2011 zu ändern.
Die Aktie des AKW-Betreibers verlor bis Freitagnachmittag gegen 15.00 Uhr rund 0,6 Prozent, während der Dax zulegte.
RWE hatte erst im Februar seine Ergebnisziele heruntergeschraubt. Diese blieben weiterhin gültig, betonte der Essener Dax-Konzern. RWE geht davon aus, dass das Betriebsergebnis bis 2013 um gut ein Drittel im Vergleich zu 2010 sinken wird. Das bereinigte, sogenannte nachhaltige Nettoergebnis wird für 2013 um fast 50 Prozent unter dem derzeitigen Niveau prognostiziert. Dabei sind auch Verkäufe vorgesehen. Nun stellt sich die Frage, ob diese Prognosen auch vor dem Hintergrund von Fukushima und Atom-Moratorium zu halten sind.
Die aufgrund des Moratoriums zu erwartenden Ergebniseinbussen hatte Grossmann zuvor mit einem dreistelligen Millionenbetrag beziffert. "Der Schaden resultiert daraus, dass der Strom aus Biblis bereits im Vorfeld verkauft worden ist zu niedrigeren Preisen, als wir ihn nun am Markt zurückkaufen können. Allein hierbei reden wir über einen dreistelligen Millionenbetrag", hatte er am Donnerstag im dpa-Gespräch gesagt./mda/DP/she

AWP"

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Quelle »
 › http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/wirtschaft/Wegen_Fukushima_und_Moratorium:_RWE_stellt_Mittelfristziele_infrage_(AF).html?cid=30014968

Mülheim / Lokalnachrichten: Antrag von Grünen, SPD, MBI und Linken | Politik | AKW Biblis A | Meinungsbild

http://www.radiomuelheim.de/: 15.04.2011

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld hat sich am Abend in der Ratssitzung bereit erklärt mit den RWE-Aufsichtsratsmitgliedern zu sprechen.
Sie will ihnen die Bedenken der Mülheimer Parteien zu der Atomklage von RWE schildern. Damit reagiert Mühlenfeld auf einen Antrag von Grünen, SPD, MBI und Linken.

Oberbürgermeisterin Mülhlenfeld ist Mitglied im RWE-Aufsichtsrat und soll sich dafür einsetzen, dass der Konzern seine Klage gegen die Abschaltung des AKW Biblis A zurückzieht. Die Gefahren der Atomenergie seien ausreichend bekannt, heißt es zur Begründung. Außerdem seien immer mehr Kunden entschlossen, dem Konzern - auch wegen der Klage - den Rücken zu kehren. Die Stadt Mülheim gehört unterdessen zu den größeren Aktionären des Konzerns. Mühlenfeld sagte wörtlich, dass sie der Bitte des Rates nachkommen und das Meinungsbild im Aufsichtsrat vortragen werde."

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 › http://www.radiomuelheim.de/Lokalnachrichten.857+M5bf424548c4.0.html

2011-04-14

Energie und Zukunft: Atom-Moratorium: Stromanbieter EnBW verzichtet auf Klage | NEWS | POLITIK | WIRTSCHAFT

"14.04.2011, 16:53 Uhr - geschrieben von Michael K.

Anders als der Energiekonzern RWE will EnBW nicht gegen das Atom-Moratorium der Bundesregierung
klagen. Damit gibt es endgültig keine einheitliche Front der großen Energiekonzerne mehr. Der
Stromanbieter will damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz leisten, so die
Konzernleitung in einer Mitteilung.

Keine juristischen Schritte gegen Moratorium
Am Mittwoch trafen der Vorstand und der Aufsichtsrat von EnBW die Entscheidung nach eingehenden

Beratungen über die Sachlage. Obwohl man von der Rechtmäßigkeit des Atom-Moratoriums nicht überzeugt sei und dieses auch erhebliche finanzielle Einbußen für den Stromanbieter mit sich bringe, verzichte man auf eine Klage. RWE hatte hingegen unter Hinweis auf die aktienrechtliche Verantwortung gegenüber den Anlegern juristische Schritte für unabdingbar gehalten.

Stromanbieter regt gesellschaftlichen Dialog an
EnBW will mit der Entscheidung auch der gesellschaftlichen Grundstimmung Tribut zollen. Nach Ansicht des Konzerns ist die Akzeptanz in der gesamten Gesellschaft eine Grundvoraussetzung für den Ausbau der Stromnetze und die Art der Stromproduktion. Es bedürfe eines gründlichen Dialogs innerhalb der Bevölkerung über die künftige Energieversorgung, so der Stromanbieter. Unklar ist, ob die Entscheidung von EnBW auch mit den neuen Machtverhältnissen in Baden-Württemberg zu tun hat, wo demnächst ein Ministerpräsident der Grünen das Ruder übernimmt. Durch die Übernahme des Stromkonzerns durch das Bundesland Ende letzten Jahres dürfte die Entscheidung beeinflusst worden sein, vermuten Beobachter."
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TAGS: Abschalten, Tschernobyl

2011-04-13

25 Jahre Tschernobyl - Wir haben nichts vergessen! | UMWELT | ATOMENERGIE | UMWELTSCHUTZ

http://www.tschernobyl25.de/:

"Vor 25 Jahren wurde durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl auf Jahrhunderte ein Gebiet so groß wie das Saarland unbewohnbar. Unzählige Strahlenopfer und Krebskranke litten und leiden unter den Folgen. Selbst nach 25 Jahren leiden Neugeborene an Missbildungen. Unabhängige Wissenschaftler schätzen die Zahl der Toten auf mehrere 100 000. Die radioaktive Wolke verstrahlte damals weite Landstriche Europas. So auch in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Schicksal das uns auch durch Biblis A und B hier zwischen Frankfurt und Mannheim, Kaiserslautern und Würzburg droht. Nur 20 Monate nach Tschernobyl, im Dezember 1987, schrammte das AKW Biblis nur mit Glück an einer Katastrophe vorbei. Nun hätte Biblis A nach dem „Atomkompromiss“ von 2000 schon am 26.02.2007 abgeschaltet werden sollen und Biblis B am 31.01.2009 . RWE glaubt mit dem Laufzeitverlängerungsgesetzes, dem „schwarz-gelben“ Freifahrtschein, die Schrottreaktoren bis weit über 2020 hinaus zu betreiben zu können. Das wären mindestens 46 Jahre Laufzeit – 21 Jahre länger als ursprünglich geplant.

DAGEGEN WEHREN WIR UNS!"

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 › http://www.tschernobyl25.de/index.php?option=com_content&view=article&id=47&Itemid=80

AKW / KKW Biblis strahlt: BUND Infos zum RWE - Atomkraftwerk, Kernkraftwerk | UMWELT

http://vorort.bund.net/: THEMEN

"Gefahrenquelle Atomkraftwerk Biblis (Eine kurze Zusammenfassung)
Die Nutzung der Atomenergie ist eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Umweltbelastend, krank machend und sogar tödlich sind die Folgen des Uranabbaus, der Urananreicherung und die Herstellung der Brennelemente. Im so genannten Normalbetrieb gibt das Atomkraftwerk Biblis krebserzeugende Radioaktivität an die Umwelt ab. Ein jederzeit möglicher schwerer Unfall oder Terroranschlag kann das Leben und die Gesundheit von hunderttausenden Menschen in Gefahr bringen und große Gebiete dauerhaft unbewohnbar machen. Atomkraftwerke und Atomwaffen sind "siamesische Zwillinge" und die "zivile" Nutzung der Atomenergie führt zur weltweiten Weiterverbreitung von Atomkraftwaffen. Noch problematischer und unsicherer als das Kernkraftwerk Biblis sind die Wiederaufarbeitungsanlagen. Die Macht und der Einfluss der EnBW,"
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 › http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-biblis.html

REUTERS DEUTSCHLAND: "Zeitung: EnBW verzichtet auf Klage gegen Atom-Moratorium" | NEWS | ENERGIE | POLITIK | WIRTSCHAFT

"http://de.reuters.com/: Mittwoch, 13. April 2011, 16:17 Uhr

Düsseldorf (Reuters) - Der Karlsruher Energiekonzern EnBW will einem Zeitungsbericht zufolge auf eine Klage gegen das Atom-Moratorium der Bundesregierung verzichten.

Das habe der Vorstand beschlossen, berichtete am Mittwoch die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe) vorab unter Berufung auf Unternehmenskreise. Von EnBW war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der Versorger würde mit dem Verzicht wie E.ON eine andere Linie als RWE fahren. Der Essener Konkurrent hat gegen die Abschaltung" Lesen Sie mehr …

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 › http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE73C0FT20110413

2011-04-07

Reservestromleitung im AKW Biblis versagt | Nachrichten | Deutschland

http://www.ovb-online.de/: 07.04.2011

"Biblis - Im abgeschalteten südhessischen Atomkraftwerk Biblis hat die Umschaltung auf das Reservenetz versagt. Zuvor hatte es einen Brand in einer Umspannanlage gegeben.

Wie der Betreiber RWE und das hessische Umweltministerium am Donnerstag bekanntgaben, hatten bei der Störung am Montag zwei von vier Versorgungsschienen nicht automatisch umgeschaltet. Der betroffene Block A des Atomkraftwerks sei jedoch weiter über zwei Dieselaggregate mit Strom versorgt worden.

Diese deutschen AKWs müssen sofort vom Netz"

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 › http://www.ovb-online.de/nachrichten/deutschland/reservestromleitung-biblis-versagt-1195083.html

2011-04-02

Atom-Moratorium: Beziehung Kanzlerin Merkels zum RWE Konzern auf dem Tiefpunkt | Politik | Deutschland

http://www.morgenweb.de/ › Newsticker:   "SAMSTAG - 02. APRIL 2011
Von dpa-Korrespondent Georg Ismar
Für die Kanzlerin könnte das Atom-Moratorium nach hinten losgehen. RWE klagt gegen die Abschaltung von Biblis, damit ist die einst gute Beziehung Merkels zu den Konzernen auf dem Tiefpunkt angelangt. Denn: Setzt sich RWE durch, wäre dies eine Ohrfeige für die Regierung.  
Die Regierung gibt sich aber gelassen: Man nehme die Klage zur Kenntnis. → Lesen Sie mehr …
Quelle » 
 › http://www.morgenweb.de/nachrichten/dritte_seite/20110402_mmm0000001470722.html