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2011-04-26

Alliierte zielen mit Raketen auf Gaddafi in Libyen | News | Politik | World

http://www.derwesten.de/: 25.04.2011

Libyen: Harte Kämpfe fanden auch am Wochenende wieder in Misrata statt

"Kairo/Tripolis. Rebellen berichten von Erfolgen in der umkämpften Stadt Misrata. Gefangene Gaddafi-Soldaten berichteten, viele von ihnen würden gerne desertieren, hätten aber Angst vor der Rache der Aufständischen.

Mit einem massiven Raketenangriff auf den Regierungssitz von Muammar Gaddafi hat die Nato am Montag ihre Absicht signalisiert, den libyschen Diktator zu beseitigen. Ein Regierungssprecher in Tripolis sagte, der Beschuss werde als versuchte Tötung Gaddafis verstanden.

In dessen schwer bewachtem Hauptquartier Bab al Azizya hatte es in der Nacht zwei ungewöhnlich schwere Bombenexplosionen gegeben. Danach waren drei der staatlichen libyschen Fernsehsender über eine halbe Stunde lang nicht auf Sendung. Völlig zerstört wurde ein Gebäude, in dem die Büros des Gewaltherrschers untergebracht waren.

Getroffen wurde auch ein Palast, in dem Gaddafi kürzlich eine Delegation der Afrikanischen Union (AU) empfangen hatte. Am Morgen kletterten Gaddafi-Anhänger auf die Trümmer, hissten die grüne Flagge und beschuldigten die Nato, Gaddafi umbringen zu wollen. Wo sich der Despot zum Zeitpunkt des Angriffes aufhielt, ist unklar." [mehr]

Quelle »
 › http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Alliierte-zielen-mit-Raketen-auf-Gaddafi-in-Libyen-id4576092.html

2011-03-26

Christian Jentsch: "Die Revolution der neuen Chancen" | TIROLER TAGESZEITUNG

http://www.ots.at/: "TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" Samstag, 26. März 2011

von Christian Jentsch: "Die Revolution der neuen Chancen"
Utl.: Der Aufstand in der arabischen Welt kann dem "Kampf der Kulturen" den Boden entziehen.

   Innsbruck (OTS) - Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11.
September 2001 hat sich eine tiefe Kluft aufgetan. Zwischen der
christlichen und der islamischen Welt öffneten sich immer neue
Gräben, gegenseitiges Misstrauen und Verständnislosigkeit markierten
den bereits vorweggenommenen "Kampf der Kulturen". Ein Kampf, bei dem
auf beiden Seiten immer weiter aufgerüstet wurde. In seiner Rede von
Kairo im Juni 2009 versuchte Barack Obama als neuer US-Präsident eine
Tür zu öffnen. "Der Kreislauf von Verdächtigungen und Zwietracht muss
durchbrochen werden", erklärte er damals. Das Echo auf beiden Seiten
war freilich gering. Und dann passierte etwas Unerwartetes. Aus
Protest gegen die miserablen Lebensverhältnisse und die Schikanen des
Staatsapparates zündete sich Mitte Dezember des Vorjahres ein tunesischer Gemüsehändler selbst an. Und entfachte damit nicht nur in ..." weiter »

Quelle
 › http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110325_OTS0291/tiroler-tageszeitung-leitartikel-samstag-26-maerz-2011-von-christian-jentsch-die-revolution-der-neuen-chancen